31.03.2026
Nicht Freiheit.
Nicht Abenteuer.
Sondern Hunger, Schmerz und Einsamkeit.
In Süditalien wurde Benito vollkommen entkräftet, krank und bis auf die Knochen abgemagert gefunden. Ein Leben auf der Straße ist kein romantisches Bild, es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Verletzungen bleiben unbehandelt, Krankheiten fressen sich durch den Körper und am Ende sind diese Tiere allein.
Auch Benito war allein.
Beim Einfangen wurde er auf brutalste Weise behandelt. Was genau er zuvor erlebt hat, wissen wir nicht, doch es hat gereicht, um ihm jedes Vertrauen in Menschen zu nehmen. Heute lässt er niemanden an sich heran und reagiert aus purer Angst.
Ein Tierarzt konnte ihn nur notdürftig stabilisieren. Dann begann die verzweifelte Suche nach einem Platz für diesen schwierigen, verletzten Hund.
Jetzt ist Benito bei uns im Rifugio in Manduria. Endlich in Sicherheit.
Doch sein Zustand ist weiterhin ernst. Er ist stark abgemagert, wird langsam mit Schonkost aufgebaut und an seinem Hinterlauf zeigt sich eine tumoröse Veränderung, die dringend untersucht werden muss. Eine Behandlung ist aktuell nur unter Sedierung möglich.
Benito braucht Zeit. Sein Körper muss heilen. Und seine Seele vielleicht noch mehr. Wir glauben daran, dass er lernen kann, wieder zu vertrauen.
Damit wir ihn weiter versorgen und die dringend notwendigen Tierarztkosten tragen können, suchen wir Paten für Benito.

Benito auf der Strasse. Er war entkräftet und stark abgemagert.

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