Vorher/Nachher

Wir nehmen bekanntlich Tiere auf, die aus ganz schlimmen Verhältnissen kommen, oder die schlecht gehalten bzw. massiv misshandelt wurden. Der Lohn unserer ganzen Arbeit ist, wenn wir es schaffen solch einem Tier wieder Lebensmut zu geben und die nötige Pflege zukommen lassen können. Die Entwicklung von einst vollkommen verängstigten und verletzten Geschöpfe in glückliche und gesunde Tiere, zählt wohl zu den schönsten Erlebnissen, die man als Tierschützer haben kann. Um Euch, liebe Tierfreunde, diese Momente etwas näher bringen zu können, möchten wir untenstehend einige Bilder veröffentlichen, die zeigen, was man alles mit etwas Liebe, Pflege und Fürsorge erreichen kann. Natürlich könnten wir ohne Eure Unterstützung gerade solchen Tieren nicht helfen. Jede Hilfe die Ihr unserem Tierschutzverein zu kommen lasst, nutzen wir, um Tiere zu retten, die von uns Menschen im Stich gelassen wurden!

Update: 12.03.2026


Fiorino

Als wir Fiorino bei einem Besuch eines befreundeten Tierheims gesehen haben, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Ein kleiner, bis auf die Knoch abgemagerter Hund, der uns freundlich engegenwackelte, mit letzten Kräften mit seiner Rute wedelte und sich so sehr über Streicheleinheiten freute. Fiorino war so dünn und übersät mit Wunden, dass wir gar nicht wussten, wie wir ihn anfassen konnten, ohne ihm Schmerzen zuzufügen. Fiorino kam am Vortag in das Tierheim. Er wurde von Hundefängern auf der Strasse aufgegriffen. Fiorino hatte massiv entzündete Zähne und konnte keine Nahrung aufnehmen. Er litt hochgradig an Leishmaniose und diese wurde wohl nie behandelt. In diesem Tierheim konnte man sich nicht so intensiv um Fiorino kümmern, wie er es benötigte und wir konnten Fiorino übernehmen. Er musste eine starke Antibiotikatherapie machen, bevor ihm einige Zähne gezogen werden musste. Er bekam eine Leishmaniosetherapie, Spezialfutter und die beste Pflege und ganz viel Liebe. Fiorino erholte sich prächtig, doch leider hat die Leishmaniose die Nieren sehr belastet. Fiorino verstarb nach einem Jahr im Rifugio per animali und leider hat er es nicht mehr in ein eigenes Zuhause geschafft. Doch er lebte das letzte Jahr seines Lebens wohl behütet und versorgt.

Fiorino, kurz nachdem er von Hundefängern ins Tierheim gebracht wurde.

Fiorino im Rifugio per animali, nachdem Valentina ihn sehr gut aufgepäppelt hat.


Cesare

Cesare, ein wundervoller Hund mit einem starken Kämpferherz. Als wir die Fotos von unseren Tierschutzfreunden aus Campi Salentina erhalten haben, waren wir einfach sprachlos, wütend und entsetzt. Skrupellose und böse Menschen haben Cesare, einen schwer kranken und stark unterernährten Welpen, einfach auf der Strasse ausgesetzt, im Juli, bei über 40 Grad. Die Finder versorgten den stark geschwächten Rüden notdürftig mit Wasser und er kam in unser Partnertierheim nach Campi Salentina. Unsere Tierschutzfreunde haben hier wirklich unglaublich tolle Arbeit geleistet und Cesare erholte sich langsam aber stetig. Cesare nackter Körper musste im Hochsommer vor den Sonnenstrahlen geschützt werden, er musste mehrmals täglich gewaschen und gecremt werden und der junge Rüde liess Ales tapfer über sich ergehen. Als er stabil genug war, durfte er in Tierrefugium Hanau reisen und fand nach kurzer Zeit ein eigenes Zuhause.

Cesare als er gefunden wurde und im Tierheim in Campi Salentina.

Cesare im Tierrefugium Hanau


Frodo

Am 28.01.2018 kam das 14 Tage alte Lamm Frodo ins Tierrefugium Hanau. Frodo hatte ein gebrochenes Bein und der Schäfer bei dem Frodo lebte, sah keine Notwendigkeit darin, das junge Tier tierärztlich versorgen zu lassen. Für Frodo wäre das das sichere Todesurteil gewesen. Spaziergänge sahen das hilflose Tier und brachten es zu uns. Wir brachten das Lamm sofort in die Tierklinik nach Giessen und dort wurde Frodo Bein mit einer Platte stabilisiert. Frodo musste mit der Flasche aufgezogen werden und dementsprechend zutraulich zeigt sich das mittlerweile imposante Schaf. Die Fraktur ist sehr gut verheilt und man merkt ihm sie alte Verletzung nicht mehr an.

Frodo bei seiner Ankunft sowie das Röntgenbild.

Frodo hat sich prima erholt und lebt ein glückliches Leben im Tierrefugium Hanau.


Leila

Manchmal fragen wir uns, wie viel ein Körper ertragen kann, wie viel eine Seele ertragen kann. Im Fall von Leila waren wir uns sicher, dass wir diesen Kampf nicht gewinnen können. Leila wurde von Tierschützern auf der Strasse in Süditalien gefunden und man fragte bei uns an, ob wir die Cane Corsohündin aufnehmen könnten, da sie in einem lebensbedrohlichen Zustand sei, und unsere Stationsleitung Valentina dafür bekannt ist, solche schweren Fälle sehr gut zu betreuen. Wir wussten also das eine Hündin in einem schlechten Zustand zu uns kommt, aber das Elend was sich uns bot, ist mit Worten nicht zu beschreiben, denn Leila war nicht einfach nur dünn. Sie war so abgemagert, dass sie sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, sie hatte eine große Schusswunde am Gesäß und das Röntgenbild zeigte unfassbar viele Schrotkugeln in ihrem geschundenen Körper. Doch Leila war nicht nur körperlich sondern auch seelisch vollkommen am Ende. Die Chancen standen schlecht, doch Leila erkannte schnell, dass Aufgeben für Valentina keine Option war.

Leila wurde täglich mehrmal mit kleinen, selbst gekochten Portionen Essen, gefüttert. Die Schusswunde wurde mehrmal täglich versorgt. Leila bekam ein weiches und warmes Bett und ganz viel Liebe und Zuspruch. Und so gewannen wir und Leila den Kampf. Als Leila stabil genug war, durfte sie ins Tierrefugium Hanau reisen und durfte kurze Zeit später in ein wundervolles Zuhause umziehen.

Leila bei der Ankunft im Rifugio per animali.

Leila, nachdem sie zugenommen hat und in ihrem eigenen Zuhause


Amari

Am 29.04.2024 wurde Amari auf einem Müllplatz gefunden. Die junge Jagdhündin war in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Ihr Körper war abgemagert und mit multiplen offenen Stellen übersät. Es war ganz klar erkennbar, dass Amari hochgradig an Leishmaniose erkrankt ist und diese Infektion wohl nie behandelt wurde. Im Rifugio per animali angekommen erhielt Amari umgehend alle nötigen Untersuchungen, Therapien, Ruhe und spezielle Ernährung. Amari erholte sich langsam aber stetig und nach einigen Monaten war Amari so stabil, dass sie nach Deutschland ins Tierrefugium Hanau reisen konnte. Und dann dauerte es auch nicht mehr lange und Amari hat ihr großes Glück gefunden-eine eigene Familie.

In diesem Zustand wurde Amari gefunden.

Amari in ihrem neuen Zuhause.


Tommy

Im April 2024 erhielt unsere Stationsleitung Valentina einen Benachrichtigung, dass in einer verlassenen Wohngegend ein sehr abgemagerter Hund leben würde. Valentina fuhr sofort hin und entdeckte den vollkommen entkräfteten und abgemagerten Rüden. Seine Besitzer seien fortgezogen und hätten den Hund einfach zurück gelassen. Nachbarn fütterten ihn sehr sporadisch und Wie man auf den Fotos sehen kann, war Tommy bis auf die Knochen abgemagert und dehydriert. Im Rifugio per animali kümmerte sich Valentina und ihr Team liebevoll um den älteren Labrador-Mix und Tommy wurde immer kräftiger. Mittlerweile geht es Tommy, trotz seiner Leishamnioseerkrankung, altersentsprechend gut. Zu seinem großen Glück fehlt ihm jedoch noch ein eigenes Zuhause.

In diesem schlimmen Zustand wurde Tommy von unserem Team in Süditalien gefunden.

Heute ist Tommy ein wohl genährter Rüde


Athena

Im Juli 2022 wurde die Hündin Athena schwer verletzt auf einer Straße in Süditalien gefunden. Ihr Vorderlauf war mehrfach gebrochen und sie hatte starke Schmerzen. Die Menschen, die sie fanden, brachten sie sofort zu einem Tierarzt.

Doch dort stand Athena vor einem großen Problem. Da sie keine offiziell registrierte Straßenhündin war, wollte der Tierarzt die notwendige Operation zunächst nicht durchführen, weil niemand für die Kosten aufkommen würde. Zwei Wochen lang musste Athena mit dieser schweren Verletzung und großen Schmerzen beim Tierarzt ausharren.

Dann erinnerte sich der Tierarzt an unser Tierrefugium Hanau, das in Manduria ein eigenes Rifugio betreibt, und fragte bei uns an, ob wir die Kosten für die dringend benötigte Operation übernehmen könnten.

Für uns war schnell klar, dass wir helfen möchten. Unter der Voraussetzung, dass Athena anschließend in unser Rifugio aufgenommen wird, haben wir die Operation ermöglicht.

Der Weg zurück ins Leben war für Athena nicht leicht. Die Heilung ihres Beins war lang und mit einigen Rückschlägen verbunden. Doch Schritt für Schritt erholte sie sich und konnte schließlich in unser Tierrefugium Hanau ziehen.

Dort wartete Athena ganze drei Jahre auf ihre Chance. Drei Jahre, in denen sie liebevoll versorgt wurde und darauf hoffte, eines Tages ihr eigenes Zuhause zu finden.

Und dann war es endlich soweit.

Heute lebt Athena glücklich und zufrieden bei ihren Menschen. Sie hat ein liebevolles Zuhause gefunden, in dem sie endlich ankommen durfte.

Eine Geschichte, die zeigt, dass sich Hoffnung und Geduld lohnen können.

Für Athena gab es am Ende das schönste Happy End.


Albertino

Im Sommer 2020 wurde der junge Maremmano Abruzzese Rüde Albertino am Tor unseres Partnertierheims in Campi Salentina in Süditalien angebunden aufgefunden. Die Mitarbeiter waren erschrocken, als sie seine Vorderläufe sahen. Beide waren stark deformiert, sodass ihm das Laufen große Schwierigkeiten bereitete.

Auch seelisch war Albertino gezeichnet. Er war sehr verunsichert und wirkte traumatisiert. Schnell wurde jedoch klar, dass dieser junge Hund dringend medizinische Hilfe brauchte.

Gemeinsam entschieden wir, Albertino nach Deutschland zu holen, damit er die notwendigen Behandlungen bekommen kann. Im November 2020 kam er schließlich ins Tierrefugium Hanau.

Dort begann für Albertino ein langer medizinischer Weg. Mehrere Operationen waren notwendig, um seine Vorderläufe zu korrigieren und seine Beweglichkeit zu verbessern. Die Behandlungen und die anschließende Heilungszeit verlangten ihm und dem ganzen Team viel Geduld und Kraft ab.

Heute zeigt sich, wie wichtig diese Schritte waren. Albertino kommt deutlich besser zurecht und kann sich gut bewegen. Im Tierrefugium Hanau führt er heute ein stabiles und artgerechtes Leben, in dem er die Fürsorge und Sicherheit bekommt, die ihm lange gefehlt haben. Albertino hat sich zu einem äußerst selbstbewussten und charakterstarken Hund entwickelt, der seine Aufgabe als Herdenschutzhund sehr ernst nimmt.

Seine Geschichte zeigt, wie viel möglich ist, wenn ein Tier die notwendige medizinische Versorgung und Zeit zur Erholung bekommt. Die Kosten für Albertines OP´s beliefen sich auf über 15.000€. 

Albertino bei seiner Ankunft im Tierrefugium Hanau am 28.11.2020

Albertino nach den vielen OP´s

Albertino heute


Hugo

Am 29. Dezember 2025 erhielten wir einen Anruf aus der Tierarztpraxis „Am Bachgau“ in Großostheim. Dort befand sich eine französische Bulldogge namens Hugo mit einer schweren Fraktur am Vorderlauf. Das Bein war so stark beschädigt, dass schnell klar wurde, dass es nicht mehr zu retten sein würde und amputiert werden musste.

Besonders traurig an dieser Situation war, dass Hugos Besitzer ihn nicht mehr übernehmen wollten. Statt ihm die notwendige Behandlung zu ermöglichen, sollte er eingeschläfert werden. Die Praxis suchte daher dringend nach einer Lösung für den jungen Hund.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir im Tierrefugium leider keinen freien Platz. Zum Glück fanden wir jedoch sehr schnell eine wunderbare Pflegestelle, die bereit war, Hugo nach der Operation aufzunehmen und ihn während seiner Genesung zu betreuen.

Hugo wurde operiert und sein Vorderlauf musste amputiert werden. Kurz darauf durfte er zu seiner Pflegestelle ziehen. Dort zeigte sich schnell, wie anpassungsfähig Hunde sein können. Hugo verstand sich vom ersten Moment an sehr gut mit den vorhandenen Hunden und kam erstaunlich gut mit seinen drei Beinen zurecht.

Bereits nach kurzer Zeit war klar, dass Hugo sein Leben nicht mehr weiter suchen musste. Schon nach 48 Stunden stand fest, dass seine Pflegestelle ihm ein endgültiges Zuhause geben möchte.

Heute lebt Hugo glücklich bei seiner neuen Familie. Er hat gelernt, sich sicher auf drei Beinen zu bewegen und genießt sein Leben in einem Umfeld, das ihm Liebe und Sicherheit gibt.

Seine Geschichte zeigt leider auch, wie schnell manche Menschen ein Tier aufgeben, selbst nach Jahren gemeinsamem Leben und ausgerechnet in einem Moment größter Not. Umso schöner ist es zu sehen, dass es auch Menschen gibt, die Verantwortung übernehmen und einem Hund wie Hugo eine zweite Chance schenken. Hugo hat durch die traumatischen Erfahrungen leider sehr große Verlustängste.

Hugo bei seiner Abgabe und kurz nach der Amputation

Hugo in seinem neuen Zuhause


Francesco

Am 5. Oktober 2023 entdeckten wir den Mischlingsrüden Francesco in einem italienischen Massentierheim. Sein Zustand war erschütternd und lebensbedrohlich. Francesco war stark abgemagert, sein Körper übersät mit Wunden. Seine Haut war krustig und schuppig, an vielen Stellen entzündet und teilweise eitrig. Die Krallen waren extrem lang gewachsen und seine Augen waren vollständig vereitert.

Sehr schnell wurde deutlich, dass Francesco zudem an Leishmaniose litt, einer schweren Mittelmeerkrankheit, die in seinem Fall offensichtlich über lange Zeit unbehandelt geblieben war.

Nur zwei Tage später, am 7. Oktober 2023, konnten wir Francesco in unser Rifugio per Animali in Manduria übernehmen. Dort begann sofort seine intensive medizinische und pflegerische Versorgung. Valentina und ihr Team kümmerten sich mit großer Sorgfalt um ihn. Francesco erhielt mehrere Leishmaniose Kuren sowie seine täglichen Medikamente. Seine Hautinfektionen wurden regelmäßig gereinigt und behandelt, seine Krallen gekürzt und er bekam spezielles Aufbaufutter.

Von Woche zu Woche war zu sehen, wie sich sein Zustand langsam stabilisierte. Francesco nahm wieder zu, seine Haut heilte und auch seine Augen wurden deutlich besser.

Im Februar 2024 durfte Francesco schließlich nach Deutschland ins Tierrefugium Hanau reisen. Dort dauerte es nicht lange, bis er seine Familie fand.

Heute lebt Francesco in einem kleinen Hunderudel und hat endlich das Leben, das ihm so lange gefehlt hat. Er wird weiterhin von einem auf Leishmaniose spezialisierten Tierarzt betreut und erhält regelmäßige Blutuntersuchungen. Sein Gesundheitszustand wird gut überwacht und es geht ihm sehr gut.

Aus einem schwer kranken und völlig vernachlässigten Hund ist ein lebensfroher Begleiter geworden, der nun ein sicheres und liebevolles Zuhause gefunden hat. 

Francesco war in einem lebensbedrohlich schlechten gesundheitlichen Zustand

Francesco geht es heute gut und er ist ein geliebtes Familienmitglied


Benny

Im November 2018 haben wir einen kleinen, verängstigten und mit Wunden übersähten Hund aufgenommen-Benny.

Der querschnittsgelähmte Rüde war ein Häuflein Elend und sehr verängstigt. Sein kleiner Körper war voller offener Wunden die ihm starke Schmerzen bereiteten und er war in einem desolaten Zustand, der uns die Tränen in die Augen trieb.

Benny kommt ursprünglich aus Slovenien und er ist aufgrund einer Rückenmarksinfektion, welche unbehandelt blieb, querschnittsgelähmt. Bennys Vorbesitzer konnten den pflegebedürftigen Hund nicht versorgen, und so nahmen wir Benny im Tierrefugium Hanau auf.

Mit viel Mühe, Geduld und guter medizinischer Versorgung konnten wir die äußeren und auch die inneren seelischen Wunden heilen.

Benny bekam einen angepassten Hunderolli und er wurde in die „Gang“ bestehend aus Mario Cremino, Bruni, Leoni und Cocca aufgenommen.

Heute ist Benny ein selbstbewusster, agiler und lebensfroher Hund, der seine Spaziergänge genießt, das Leben erkundet und glücklich ist.

Benny hatte bei seiner Ankunft tiefe und schmerzende Wunden

Benny ist heute ein fröhlicher und selbstbewusster Hund, der sein Leben in vollen Zügen geniesst


Oma Lilli

Die Geschichte von Oma Lilli hat uns wirklich sehr mitgenommen, denn es ist kaum zu ertragen, wenn man darüber nachdenkt, wie sehr diese kleine, alte und dezente Hündin gelitten haben muss, bis sie endlich gerettet wurde. Es ist auch jedes mal sehr schwer zu begreifen, wie grausam und herzlos Menschen sein können.

Oma Lilli wurde auf der Strasse in Manduria/Süditalien gefunden. Vollkommen desorientiert, irrte die kleine Hundedame auf der Strasse umher. Unsere Stationsleitung Valentina konnte die alte Hündin sichern und brachte sie umgehend zum Tierarzt. Es bot sich ein Bild des Elends, denn Oma Lilli war stark abgemagert und dehydriert, das Fell war stark verfilzt und sie hatte sehr große Tumore im Vaginalbereich.

Oma Lilli kam zunächst in unser Rifugio per animali in Manduria und unsere Stationsleitung Valentina kümmerte sich, gemeinsam mit ihrem Team, großartig um die kleine Mischlingsdame. Oma Lilli nahm ordentlich zu und es war schnell klar, dass sie so schnell wie möglich nach Deutschland reisen muss, damit man die Tumore in einer Klinik behandeln lassen kann. In Deutschland angekommen stellten wir sie in der Tierklinik in Hofheim vor, doch leider waren die Tumore schon zu groß um sie operativ entfernen zu lassen. Das wichtigste jedoch war, dass Oma Lilli keine Schmerzen hatte und sie auch gut Urin absetzen konnte.

Wir behandelten Oma Lilli palliativ und sie hatte noch eine tolle Zeit im Tierrefugium Hanau. Sie ging täglich ihre kleine Runde im Wald spazieren und sie liebte ihr weiches Körbchen. Diese kleine und so schwach wirkende Hündin wirkte so zerbrechlich, doch sie war eine echte Kämpferin. Oma Lilli hat kein eigenes Zuhause mehr gefunden, doch wir sind uns sicher, dass sie ihr Leben im Tierrefugium Hanau sehr genossen hat. Die Ärzte prognostiziert eine Lebenserwartung von max. 6 Monaten, doch Oma Lilli bereicherte 2 1/2 Jahre die Tierrefugiumsfamilie.

Oma Lilli wurde in einem Schlimmen Zustand gefunden.

Oma Lilli hat sich im Tierrefugium Hanau prima entwickelt.


Nonno Pippo

Nonno Pippo konnten wir aus einem städtischen Tierheim übernehmen. Der ältere Cane Corso Rüde war in einem wirklich schlechten gesundheitlichen Zustand, denn Nonno Pippo litt an Leishmaniose, welche jahrelang unbehandelt blieb und so massive gesundheitliche Probleme hervorrief. Der grosse Rüde war bis auf die Knochen abgemagert, hatte multiple entzündete Hautstellen und er war sehr schwach. Im Rifugio per animali hat sich Valentina rührend um den sanften Riesen gekümmert und als er wieder gesundheitlich stabil war, durfte Nonno Pippo seine Koffer packen und nach Deutschland ins Tierrefugium Hanau reisen. Nonno Pippo war ein absoluter Traumhund, der sehr glücklich im Tierrefugium Hanau war. Er genoss seine entspannten Spaziergänge und die Gesellschaft seiner Hundefreunde. Er war ein Fels für die ängstlichen und unsicheren und wir sind sehr glücklich, dass er noch eine schöne Zeit bei uns verbringen konnte.

Nonno Pippo war sehr abgemagert und hatte entzündete Wunden.

Im Tierrefugium Hanau hat er seinen Lebensplatz gefunden.