Patenschaften

Im Tierrefugium Hanau leben Tiere, die aufgrund ihres Alters, Behinderung oder Krankheit kaum eine Chance auf Vermittlung in ein eigenes Zuhause haben.
Diese Tiere erleben ihren Lebensabend im Tierrefugium Hanau. Damit sich diese Tiere besonders Wohl fühlen, benötigen Sie medizinische Betreuung, medikamentöse und physiotherapeutische Maßnahmen, sowie unterstützende Hilfsmittel wie Hunderollstühle, Orthesen, Prothesen und Schutzschuhe sowie Spezialfutter. Diese Versorgung ist mit hohen Kosten verbunden.
Eine Tierpatenschaft hilft, die hohen Kosten zu tragen und unterstützt unsere Tierschutzarbeit. Auf unserer Patenschaftsseite stellen wir Ihnen die Patentiere und deren Geschichte vor. Jeder Einzelne hat schlimme Erfahrungen im Leben gemacht. Häufig sind skrupellose Menschen für die körperlichen und / oder seelischen Gebrechen verantwortlich.
Wenn Sie Tierpate werden, erhalten Sie eine Patenschaftsurkunde sowie regelmäßig Post und Bilder Ihres Patentieres. Gerne können Sie Ihr Patentier im Tierrefugium Hanau besuchen kommen.

Wie werden Sie Pate?

Füllen Sie einfach das Patenantragsforumlar

Word.doc:

Antrag Patenschaft

aus und mailen Sie es an info@tierrefugium.de oder schicken es per Post an:
Tierrefugium Hanau – Patenschaft – Am Neuwirtshaus 2, 63457 Hanau oder per Telefax (06181-9456820).

Danach richten Sie einfach einen Dauerauftrag mit dem Betreff „Patenschaft (Name des Tieres)“ ein. Die Patenschaft ist jederzeit und ohne Angaben von Gründen kündbar.
Für weitere Fragen, können Sie uns auch telefonisch unter der Telefonummer 06181-9199089 erreichen.
Natürlich können Sie einen Besuchstermin vereinbaren und erst einmal die Patentiere besuchen und sich dann entscheiden.
Sie suchen noch eine herzliche Geschenkidee? Verschenken Sie doch einfach eine Jahrespatenschaft.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bald als Tierpaten begrüßen zu dürfen.
Ihr Tierrefugium-Hanau-Team.

Hier stellen wir euch Patenkandidaten vor:


Letztes Update: 23.03.2026

Arthur sucht tierliebe Paten

Name: Arthur

Geboren: 2007

Tierart: Lama

Im Tierrefugium Hanau seit: 30.10.2012

Arthur kam gemeinsam mit Alfred und Albert ins Tierrefugium Hanau. Seitdem dürfen die drei hier zusammen ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen. Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, Lamas in einem Tierheim anzutreffen. Doch auch sie werden als Haus- bzw. Nutztiere gehalten, und leider haben nicht alle von ihnen verantwortungsvolle Menschen an ihrer Seite.

Arthur ist der ruhigste und zurückhaltendste der drei Lamas. Er liebt einen entspannten Tagesablauf, schönes Wetter und leckeres Heu und seine Ruhe. Mit seinen Weidekumpels kommt er sehr gut klar und er liebt kleine Leckereien.


Mona Lisa – ein besonderes Schicksal

Name: Mona Lisa

Rasse: Mischling

Geboren: 01.11.2017

Geschlecht: weiblich

Besonderheit: Querschnittslähmung

Im Tierrefugium Hanau seit: 14.03.2026

Am 14.03.2026 durften wir im Tierrefugium Hanau eine ganz besondere Hündin bei uns aufnehmen: Mona Lisa. Die etwa zehn Jahre alte, mittelgroße Mischlingshündin kommt aus Süditalien – und bringt eine bewegende Geschichte mit.

Mona Lisa ist seit vielen Jahren querschnittsgelähmt. Sie leidet unter einer Fraktur im Bereich der Brustwirbelsäule sowie einem Fremdkörper in der Wirbelsäule, dessen genaue Beschaffenheit aktuell noch tierärztlich abgeklärt wird. Aufgrund ihrer Behinderung sollte sie eingeschläfert werden. Doch engagierte Mitarbeiter haben sich diesem Schicksal widersetzt und Mona Lisa über Jahre hinweg heimlich im Katzenhaus versteckt damit sie weiterleben darf.

Als wir von diesem Notfall erfuhren, war für uns sofort klar: Wir möchten Mona Lisa helfen. Mit viel Einsatz und Herzblut haben die Tierheimmitarbeiter vor Ort alles Menschenmögliche getan, um sie auf die lange Reise vorzubereiten und nun ist sie endlich bei uns in Sicherheit.

Mona Lisa ist aktuell noch sehr zart und stark abgemagert, es fehlt ihr nahezu vollständig an Muskulatur. Die neue Umgebung verunsichert sie verständlicherweise noch etwas. Besonders die vielen Hunde sind für sie ungewohnt, da sie bislang ausschließlich mit Katzen zusammengelebt hat. Doch sie zeigt sich sensibel, vorsichtig und zugleich unglaublich tapfer.

Wir werden nun alles dafür tun, Mona Lisa die Lebensqualität zu schenken, die sie so sehr verdient. Dazu gehört auch, dass sie zeitnah einen individuell angepassten Rollstuhl erhält, der ihr wieder mehr Mobilität und Lebensfreude ermöglichen soll.

Für Mona Lisa suchen wir liebevolle Paten, die uns dabei unterstützen möchten, ihre medizinische Versorgung und Betreuung sicherzustellen. Jede Hilfe zählt, um dieser besonderen Hündin ein würdevolles und glückliches Leben zu ermöglichen.


Albert sucht tierliebe Paten

Name: Albert

Tierart: Lama

Geboren: 2007

Geschlecht: Männlich

Im Tierrefugium Hanau seit: 30.10.2012

Albert kam gemeinsam mit Alfred und Artur ins Tierrefugium Hanau. Seitdem dürfen die drei hier zusammen ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen. Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, Lamas in einem Tierheim anzutreffen. Doch auch sie werden als Haus- bzw. Nutztiere gehalten, und leider haben nicht alle von ihnen verantwortungsvolle Menschen an ihrer Seite.

Albert ist ein neugieriger und freundlicher Zeitgenosse, der besonders eines liebt: gutes Essen. Er ist aufmerksam und innerhalb der kleinen Lama-Gruppe das zutraulichste und aufgeschlossenste Tier. Zudem zeigt sich Albert sehr gelehrig, vorausgesetzt, die Bezahlung in Form von Leckereien stimmt.

Hier findet ihr ein Video zu Albert: https://youtube.com/shorts/TGcN2qsmnlY?si=TlsCngqiTc9y949V


Pippo, kleines, herziges Temperamentsbündel mit Aggressionsproblemchen…

Name: Pippo

Rasse: Mischling

Größe: Mittelgroß

Geschlecht: Rüde

Kastriert: Ja

Geboren: 25.03.2013

Verträglich mit Rüden: Ja

Verträglich mit Hündinnen: Ja

Verträglich mit Katzen: Nein

Im Tierrefugium Hanau seit: 04.2.2023

Pippo ist eine unsichere, zurückhaltende und eine ruhelose Seele auf der Suche nach Sicherheit, Geborgenheit und Liebe. Und kennt man Pippos Geschichte, so ist es kein Wunder, dass der mittelgrosse ältere Rüde viel Zeit benötigt um Vertrauen zu fassen. Pippo wurde als junger Welpe von einer 90 jährigen egoistischen Person angeschafft, und siehe da, diese Person war mit dem quirligen und aktiven Welpen überfordert. Eine Lösung musste her, denn Pippo wurde sehr schnell als nerviges und lästiges Übel angesehen. Die Lösung für diese egoistischen Menschen war schnell gefunden und Pippos Leid begann. Er wurde auf das Dach des Hauses verfrachtet und musste dort jahrelang ohne Schutz vor Hitze, Regen, Kälte und ohne jegliche Zuwendung und Fürsorge, sein trauriges und extrem einsames Leben fristen. Die letzten Jahre, bevor er gerettet wurde, verbrachte er dann in einem dunklen Verschlag.

Die Zeit, in der er eigentlich spielen, toben und schmusen sollte, war er allein. Tage wie Silvester mit enormen Geknalle und Feuerwerk, verbrachte er in seiner Angst auf diesem Hausdach.

Tierschützer zeigten die Besitzer an und Pippo kam als Häufchen Elend in unser Partnertierheim nach Campi Salentina. An eine streichelnde und liebevolle Hand konnte er sich nicht erinnern und so schnappt Pippo zu wenn er Angst hat, denn er muss erst noch lernen das eine Hand auch Liebe bedeuten kann. Pippo ist ein toller Hund, doch seine Aggression machen ihn ebenfalls zu einem gefährlichen Hund. Pippo fühlt sich im Tierrefugium Hanau wohl und geborgen. Er hat sein eigenes Zimmer und geht regelmässig in die Hundeschule.


Sasha, liebevolle Mischlings-Dame mit speziellen Charakter

Name: Sasha

Rasse: Maremmano-Mix

Geschlecht: weiblich

Geboren: 01/2015

Kastriert: Ja

Verträglich mit Hündinnen: Ja

Verträglich mit Rüden: Ja

Größe: groß

Sasha ist eine typische Herdenschutzhündin, die ihre Aufgabe ernst nimmt und ihr Zuhause bewacht. Sasha kam bereits als junger Welpe in ein Massentierheim in Süditalien. Dort lebte sie ein tristes und trauriges Leben, inmitten von Unrat und Beton. Im Tierrefugium Hanau angekommen konnte sie ihren Charakter entfalten und ganz sie selbst sein. Sie ist ihr bekannten Menschen gegenüber unglaublich freundlich und sehr aufgeschlossen. Fremde Menschen werden erst einmal abgecheckt und beäugt. Sasha ist eine sehr lustige und verschmuste Hundedame, die entspannte Spaziergänge mag. Die süße Hundedame liebt es sich ihre Füße im Wasser abzukühlen, richtig schwimmen ist aber nicht so ihr Ding. Sasha ist die Gran Dame des Tierrefugium Hanau und ihre souveräne, strenge aber gerechte Art hilft vielen unserer neuen Bewohner, sich in der neuen Situation zurecht zu finden. Man könnte sie auch denn Anker des Tierrefugium Hanau nennen. Sasha hatte leider einen bösartigen Tumor am Auge, der jedoch vollständig operativ entfernt werden konnte. Regelmässige Kontrollen sind jedoch noch nötig. Zudem leidet sie an Arthrose und Sasha bekommt täglich ihre Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel.


Onyx, blinde Schönheit mit großem Herz, der verstanden werden will

Name: Onyx

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12/2017

Rasse: Deutscher Schäferhund

Größe: Groß

Kastriert: Ja

Verträglich mit Artgenossen: Ja

Besonderheit: Onyx ist blind und Leishmaniose positiv

Im Tierrefugium Hanau seit: 05.03.24

Onyx ist ein echter Pechvogel, denn der blinde Schäferhund hat bereits zwei mal sein Zuhause verloren. Wir haben Onyx von einem anderen Tierschutzverein übernommen und leider ist nichts über seine Vorgeschichte, seine Erfahrungen und seine Erlebnisse bekannt.

Onyx ist jedoch ein Hund mit ganz besonderen Bedürfnissen.

Außenreize lassen ihn schnell nervös werden und er wird hektisch und aufbrausend.

Mit Artgenossen verträgt er sich, nach Sympathie, gut, kleine Hunde mag er jedoch nicht.

Sein Verhalten wurde in der Tierklinik Hofheim medizinisch abgeklärt und es gibt keine medizinische Ursache für sein Verhalten. Die Tierärzte vermuten, dass sein Problem seelischer Natur ist und Onyx bekommt diesbezüglich unterstützende Medikamente. Die Medikamente in Kombination mit einem entspannten und strukturierten Tagesablauf helfen Onyx zur Ruhe zu kommen. Onyx hat einen ausgezeichneten Geruchssinn und Mantrailen bereitet ihm große Freude. Onyx ist von Geburt hat keine Sehnerven ist von Geburt an blind. Zudem ist er Leishmaniose positiv und mit Tabletten eingestellt. Onyx benötigt täglich seine Medikament und Spezialfutter wegen der Leishmaniose sowie regelmässige Blutkontrollen.


Siggi, rosa Schweineschnute sucht tierliebe Paten

Name: Siggi

Rasse: Minischwein

Geboren: unbekannt

Im Tierrefugium Hanau seit: 12.04.2019

Siggi hatte leider nicht so viel „Schwein“ im Leben gehabt, denn der liebe Eber ist ein echter Wanderpokal. Wie viele Vorbesitzer er hatte ist unbekannt, doch wir sind mindestens die dritte Stelle in der er lebt. Siggi ist ein freundliches und ruhiges Minischweinejunge sich sehr schnell mit unserem Schwein Julchen angefreundet hat. Mittlerweile sind die beiden wie ein altes Ehepaar. Sie lieben sich sehr, doch ab und an gibt es auch mal Diskusionsbedarf

Siggi liebt sein Frischfutter, gelegentliche Streicheleinheiten und das entspannte Ruhen im Schatten. Sonne und hohe Temperaturen sind nicht so sein Ding und er bevorzugt dann den Aufenthalt in seinem kühlen Häuschen. Siggi hat sein dauerhaftes Zuhause im Tierrefugium Hanau gefunden und darf bis zu seinem Lebensende in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Für Siggi suchen wir tierliebe Paten.


Leonie sucht tierliebe Paten

Name: Leonie

Geboren: 01.10.2016

Rasse: Mischling

Grösse: mittelgroß

Verträglich mit Artgenossen: Ja

Anfang Oktober 2018 sahen wir einen Post auf Facebook, in dem eine ängstliche Hündin von der Straße gerettet wurde. Die Hündin zeigte jedoch auch eine massive Angstaggression und biss sofort um sich. So ein Hund hat in Süditalien absolut keine Chance auf ein neues Zuhause Ihr Schicksal wäre ein Leben in einem Zwinger ohne jede Form der Zuwendung gewesen. So sagten wir Leonie zu und nahmen sie einen Monat später im Tierrefugium Hanau auf. Unsere Tierschutzkollegen aus Süditalien hatten nicht übertrieben. Leonie zeigte eine ausgeprägtes angstaggressives Verhalten und biss sofort zu. Aber wer mag es ihr verdenken, denn ohne Grund wird sie dieses Verhalten nicht zeigen. Gewalt jeglicher Form erfahren Strassenhunde tagtäglich.

Leonie hatte das Vertrauen in die Menschen verloren und gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Also hieß es für das ganze Team, viel Geduld, Verständnis und Hundeverstand zu zeigen. Leonie lief an der Leine, wurde aus der Hand gefüttert und in ein stabiles Rudel integriert. Langsam baute sie Vertrauen auf und ließ sich sogar anfassen ohne sofort zu beißen. Es war ein langer aber sehr erfolgreicher Prozess, denn Leonie zeigt sich nun bekannten Personen als unglaublich freundlich, lustig und aufgeschlossen. Sie geht sehr gerne Gassi und genießt ihr Leben in ihrem Rudel. Anders zeigt sie sich jedoch Fremden gegenüber. Da herrscht eine große Skepsis und Leonie würde auch in manchen Situationen wieder die Zähne einsetzen.

Ihr liebster Ort ist das Hundezimmer und wir haben recht schnell verstanden, dass Leonie im Tierrefugium einen Ort des Friedens gefunden hat. Sie ist hier rundum glücklich und will einfach nicht weg. Und das akzeptieren wir. Leonie wird im Tierrefugium Hanau bleiben, in ihrem festen Rudel, und ihr selbst gewähltes Leben leben. In ihrem sicheren Hafen, bei ihren Menschen und ihren Hundefreunden. Manchmal ist entwurzeln nicht zielführend und so bleibt Leonie bei uns.


Daniel, lieber Schafbock sucht tierliebe Pate

Name: Daniel

Geb.: Januar.2016

Geschlecht: Männlich

Tierart: Schaf

Seit Januar 2016 im Tierrefugium Hanau

Daniel wurde als Findelkind mit ca.2 Wochen ins Tierrefugium Hanau gebracht. Mehr weiß man leider von seiner Vorgeschichte nicht. Da er noch so jung war, musste Daniel alle zwei Stunden mit der Flasche gefüttert werden. Das Team war also Tag und Nacht auf den Beinen und er war eine kräftezehrender Arbeit, die sich jedoch gelohnt hat, denn Daniel hat sich prächtig entwickelt. Daniel ist ein freundlicher Schafbock und in seiner Gruppe ist er sehr beliebt.


Isabell, wie viel Leid kann eine Seele ertragen?

Name Isabell

Geboren: 01.06.2016

Geschlecht: weiblich

Rasse: Fallabella

Isabell hatte ein wirklich grausames Leben und man kann sich kaum vorstellen, wie sich diese wehrlose und doch so tapfere Seele gefühlt hat, als sie von Menschen missbraucht und im Stich gelassen wurde. Ja, Isabell wurde sexuell missbraucht und als sie ins Tierrefugium Hanau kam war es nicht verwunderlich, dass sich das kleine Pony nicht anfassen lassen wollte und sie ein verstörtes und traumatisiertes Verhalten zeigte. Sie wollte weder Kontakt zu Menschen noch zu ihren Artgenossen. Wir stellten Isabell auf die Nachbarkoppel, sodass sie zwar für sich war, aber die anderen Tiere beobachten konnte. Nach einigen Wochen kamen dann die ersten Annäherungsversuche und Isabell wirkte etwas interessierter an den anderen Ponys. Eine Vergesellschaftung war jedoch erst nach einigen Monaten möglich. Mittlerweile ist sie voll in die Herde integriert und sie fühlt sich dort richtig wohl. Den Kontakt zu Menschen sucht sie nie, ausser es sind ihr bekannte Menschen. Und wenn diese dann auch noch eine Möhre oder ein Stück Apfel in der Hand halten, dann gibt es kein halten mehr.


Herr Müller, ausrangierter Zuchtbock, den niemand mehr wollte

Name: Herr Müller

Rasse: Hausziege

Geb.geschätzt 2016

Seit Juli 2018 im Tierrefugium Hanau


Herr Müller hatte Glück im Unglück, denn eigentlich würde Herr Müller nicht so friedlich und glücklich auf der Weide stehen, wenn tierliebe Menschen ihn nicht gerettet hätten, denn Herr Müller hatte bei seinem Vorbesitzer ausgedient. Der sehr sensible und freundliche Ziegenbock wurde für die Zucht missbraucht und nach einiger Zeit wurde Herr Müller, wie ein ausrangiertes Möbelstück, überflüssig und musste weg: Tierliebe Menschen konnten ihn freikaufen und wir boten einen Platz im Tierrefugium Hanau an. Doch anfänglich fiel dem Ziegenbock die Umstellung ziemlich schwer. Er war introvertiert und zurückhaltend, doch bereits nach sehr kurzer Zeit hat er eine wundervolle Freundschaft zu dem, mittlerweile verstorbenen, Ziegenbock Napoleon aufgebaut. Napoleon war ein sehr souveräner und emphatischer Ziegenbock und er half Herrn Müller über die schwere Anfangszeit. Herr Müller ist ganz in der Herde angekommen, lebt dort als ruhiger und freundlicher Vertreter seiner Art. Den Kontakt zum Menschen sucht er nicht und er möchte lieber in Ziegen und Schafgesellschaft leben.


Cocca, wenn Selbstbewusstsein nichts mit Körpergröße zu tun hat

Name: Cocca

Geboren: 08/2012

Geschlecht: weiblich

Kastriert: Ja

Verträglich mit Artgenossen: Cocca sucht sich ihren engsten Kreis sehr sorgfältig aus

Im Tierrefugium Hanau seit: 11.09.2015

Besonderheit: Cocca ist querschnittsgelähmt und auf einen Hunderolli angewiesen, Cocca hat drei Beine

Über Coccas Vergangenheit wissen wir leider nur sehr wenig. Sie wurde auf der Strasse in Süditalien gefunden und in unser Partnertierheim nach Campi Salentina gebracht. Die Tierschützer brachten sie umgehend in eine Klinik, da Cocca nicht in der Lage war ihre Hinterläufe zu bewegen. Bei dem bildgebenden Verfahren zeigte sich eine Fraktur der Lendenwirbelsäule-Cocca ist querschnittsgelähmt. Doch diese Fraktur war nicht frisch und bereits „verheilt“. Cocca musste also schon länger in diesem Zustand gewesen sein. Wie kommt so ein körperlich eingeschränkter Hund ganz alleine auf die Strasse? Weglaufen? Eher nicht, da ihre Beine dann definitiv Abschürfungen gezeigt hätten. Am naheliegendsten ist, dass Cocca ausgesetzt wurde.

Im September 2015 kam Cocca dann ins Tierrefugium Hanau, und ihre Mission, die Weltherrschaft an sich zu reissen, begann. Cocca ist eine Urgewalt, eine Tornado, eine Anführerin, die zu großem berufen ist. Trotz körperlicher Einschränkung, denn Cocca ist nicht nur gelähmt, ihr fehlt auch ein Hinterlauf, ist sie eine echte Powerfrau, die ihre Untertanen im Griff hat. Mitleid? Braucht sie nicht. Behinderung? Ne, ne…so sieht Cocca das nicht. Sie sieht ihren Rolli als Sportwagen. Körpergröße? 5 kg reichen um die Welt, oder zumindest das Tierrefugium-Team, zu kontrollieren. Wir alle könnten uns ein Beispiel an dieser tapferen Hündin nehmen, die jede Herausforderung bravourös gemeistert hat und voller Würde ihre Narben trägt.


Lupo sucht tierliebe Paten

Name: Lupo

Alter: geb. März 2018

Geschlecht: Rüde

Kastriert: Ja

Größe: Groß

Rasse: Schäferhund-Mix

Verträglich mit Artgenossen: Ja, aber in seinem neuen Zuhause wäre er gerne die Hauptperson

Besonderheiten: mittelgradige HD

Lupos Leben hätte nicht schlechter starten können. Er und seine Geschwister wurden im Alter von zehn Wochen, in einem Karton eingeschlossen, vor unserem Partnertierheim in Süditalien ausgesetzt. Gerade noch rechtzeitig wurden die jungen Hunde gefunden und in unserem Partnertierheim aufgenommen. Als Lupo im Tierrefugium Hanau aufgenommen wurde, fand er nach einigen Monaten ein neues zu Hause, welches jedoch mit Lupos sehr sensibler Art überfordert war. Die falsche Hundeschule, fehlende Sensibilität und der fehlende Wille mit dem Hund zu arbeiten führten dazu das Lupo wieder im Tierrefugium Hanau abgegeben wurde, denn der junge Rüde hat gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist und Menschen ihm keine Sicherheit in der großen weiten und manchmal beängstigenden Welt geben können.

Wenn er einer unsicheren Situation begegnet, und das können schon einfach fremde Menschen sein, zeigt er extrem unsicheres Verhalten und tritt den Weg nach vorne an. Gibt man ihm jedoch die Zeit, dass er einen Menschen kennen lernen kann, dann zeigt sich Lupo als sehr freundlich, anhänglich und rassetypisch lernwillig. Er besuchte, bis vor dem Lockdown, regelmäßig die Hundeschule, und er zeigte große Freude beim Training. Ob Kommandos, Suchspiele oder Nasenarbeit, er ist bei allem mit vollem Einsatz dabei. Mit Artgenossen hat Lupo keine Probleme und lebt im Tierrefugium Hanau mit Artgenossen zusammen. 

Lupo benötigt spezielles Hundefutter, regelmässige Physiotherapie inklusive Wasserlaufband und Schmerzmedikamente, sowie regelmässige Kontrollen beim Orthopäden.

Hier findet ihr ein Video von Lupo bei der Wasserlaufbandtherapie: https://youtube.com/shorts/xFDr90GQT_U?si=G_wJuI5o8YDWTyfV


Jurassic Park im Tierrefugium Hanau

Art: Hühner

Im Tierrefugium Hanau leben die Nachfahren der Dinosaurier. Unsere Hühnergruppe ist zwar nicht ganz so laut, aber mindestens genau so interessant zu beobachten. Unsere Hühner und Hähne haben alle unterschiedliche Geschichten. Viele sind Fundtiere, deren Menschen sie nie gesucht haben. Einige sind aus Massentierhaltung gerettet worden, wieder andere wurden vor dem Tierrefugium ausgesetzt oder wurden uns von der Polizei gebracht.

Eines haben sie jedoch gemeinsam. Im Tierrefugium Hanau haben sie sowohl einen Zufluchtsort als auch ihr endgültiges Zuhause gefunden. Sie leben artgerecht in Gruppenhaltung zusammen und dürfen buddeln, scharren und nach Leckereien suchen.

Für unsere Hühnergruppe suchen wir ebenfalls tierliebe Paten, denn auch diese Tiere benötigen Personal, artgerechtes Futter, Medikamente, Wasser und Strom.

10 überraschend coole Fakten über Hühner

 -Hühner stammen tatsächlich von Dinosauriern ab – ihre nächsten ausgestorbenen Verwandten sind Raubdinosaurier wie der Tyrannosaurus rex.

 -Hühner sind deutlich intelligenter, als viele denken: Sie können über 100 verschiedene Gesichter von Artgenossen und Menschen erkennen.

 -Sie haben ein erstaunlich gutes Gedächtnis und können sich monatelang an Probleme und Lösungen erinnern.

 -Hühner können träumen – ihr Schlaf zeigt ähnliche REM-Phasen wie bei Menschen.

 -Sie kommunizieren mit über 30 verschiedenen Lauten, die jeweils unterschiedliche Bedeutungen haben (z. B. Warnungen vor Raubtieren aus der Luft oder vom Boden).

 -Hühner besitzen eine komplexe soziale Hierarchie – daher kommt der Ausdruck „Hackordnung“.

 -Küken können schon vor dem Schlüpfen miteinander im Ei kommunizieren.

 -Hühner können einfache logische Probleme lösen und sogar grundlegende Mathematik verstehen (z. B. Mengen vergleichen).

 -Sie zeigen Empathie: Wenn Küken gestresst sind, steigt auch bei der Mutter der Stresspegel.

-Das älteste bekannte Huhn wurde über 16 Jahre alt – ziemlich beeindruckend für ein Tier, das oft unterschätzt wird.

 ❗️❗️Ein Gedanke zum Schluss❗️❗️

 Hühner gehören zu den am meisten unterschätzten Tieren und gleichzeitig zu den am meisten ausgebeuteten.

 Allein in Deutschland werden jedes Jahr über 650 Millionen Hühner getötet. Die meisten von ihnen wachsen in großen Mastanlagen auf.

Dort leben oft zehntausende Tiere zusammen in einer Halle, ohne Tageslicht und mit kaum Platz, um sich natürlich zu bewegen oder zu scharren. Viele können gegen Ende ihres Lebens kaum noch laufen, weil ihr Körper durch die schnelle Zucht so stark belastet ist.

 Besonders erschreckend:Ein Huhn kann eigentlich bis zu 10 Jahre alt werden, doch in der Mast wird es meist schon nach nur 30 bis 42 Tagen geschlachtet.

 Wenn man weiß, wie intelligent, sozial und empfindsam diese Tiere sind, wirkt diese Realität noch schwerer zu begreifen.

 Vielleicht lohnt es sich manchmal, kurz darüber nachzudenken, welches Leben hinter einem Stück Fleisch oder einem Ei steckt.


Gigante sucht tierliebe Paten

Name: Gigante

Rasse: Cane Corso

Geschlecht: Rüde (kastriert)

Größe: groß 

Verträglich mit Artgenossen: Ja

Geboren: Oktober 2021

Aufenthaltsort: Rifugio per animali / Süditalien

Gigante macht seinem Namen alle Ehre, nicht nur durch seine imposante Erscheinung, sondern vor allem durch sein großes Herz. Der wunderschöne Cane Corso Rüde ist ein absoluter Schatz: freundlich, offen, verschmust und voller Lebensfreude. Menschen begegnet er mit einem aufgeschlossenen, liebevollen Wesen und begrüßt jeden freundlich – ganz besonders seine Bezugspersonen, denen er seine ganze Loyalität schenkt.

Gigante ist vollständig geimpft, gechippt, kastriert, gegen Parasiten behandelt und auf Reisekrankheiten getestet. Alle Blutwerte sind unauffällig – er ist also bereit, in sein neues Leben zu starten!

Doch für Gigante wird es gar nicht so leicht werden ein geeignetes Zuhause zu finden, denn grosse und dunkle Hunde bleiben nachweislich wesentlich länger im Tierheim als als kleine oder mittelgroße helle Hunde.

Zudem macht Gigantes Aussehen vielen Menschen angst und die Vorurteile gegenüber dieser Rasse sind leider groß.

Gigante bekommt täglich Gelenkzusätze und Nahrungsergänzungsmittel


Nero sucht tierliebe Paten

Name: Nero

Geschlecht: Rüde

Kastriert: Ja

Geboren: 03/2013

Rasse: Schäferhund-Mix

Größe: Groß

Verträglich mit Artgenossen: Ja 

Aufenthaltsort: Rifugio per animali in Manduria 

Am 30.12.22 erhielten wir einen Notruf . Es handelt sich um einen Hund , der von seinem Besitzer in einem verfallenen Haus zurück gelassen wurde. Dort harrte der Schäferhundmix Nero Monate lang aus und wartete auf die Rückkehr seines Besitzers. Doch dieser kam nicht. 

In dem Haus trafen sich regelmäßig alkoholisierte und unter Drogen stehende Menschen und tyrannisierten den Lieben aber auch traumatisierten Rüden und nun stand auch noch der Jahreswechsel vor der Tür. Viele Strassenhunde erleiden ein schlimmes Schicksal zu dieser Zeit und die Gefahren lauern überall. Nicht selten werden sie mit Böllern beworfen oder gar angezündet und die Tierschützer vor Ort das Nero ein ähnliches Schicksal ereignen könnte. So sagten wir der Aufnahme in unserem Rifugio per animali in Manduria zu und Valentina und ihr Team holten Nero am 31.12.22 ab und brachten ihn in Sicherheit. 

Nero hat sich gut in unserem Rifugio per animali in Manduria eingelebt. 

Nero ist freundlich und aufgeschlossen und für sein Alter noch richtig flott unterwegs. 

Seine anfängliche Unsicherheit, die er im Rifugio nach seiner Rettung zeigte, hat sich gebessert, eine Unsicherheit in neuen Situationen zeigt er jedoch noch immer.

Nero bekommt täglich Gelenkzusätze und Nahrungsergänzungsmittel.


Spino, alter Haudegen, sucht tierliebe Paten

Name: Spino

Geboren: 03/2011

Rasse: Mischling

Größe: Mittelgroß

Besonderheiten: Leishmaniose positiv, Arthrose

Im Rifugio per animali seit: 04.04.2024

Aufenthaltsort: Rifugio per animali Manduria

Spino ist einer unserer ältesten Bewohner im Rifugio per animali in Süditalien. Wir konnten den introvertierten Rüden aus einem Massentierheim übernehmen.

Spino ist ein Hund, den das harte Leben gezeichnet hat, denn der 2011 geborenen mittelgroße Mischling lebte seit 2013 in diesem Massentierheim, in dem das einzelne Schicksal schnell übersehen wird. Eine Zahl unter vielen. 

Diese lebensfeindliche Umgebung hat sowohl physische als auch psychische Narben hinterlassen: Spino ist Leishmaniose positiv und hat Arthrose. Er bekommt täglich seine Medikamente und spezielles Nierenfutter. 

Die seelischen Narben sind schon sehr verhärtet und Spino toleriert Menschen und lässt sich auch problemlos streicheln und medizinisch Behandeln, doch er empfindet keine wirkliche Freude bei menschlicher Zuwendung. Am liebsten liegt er in der Sonne, läuft seine Runden im Rifugio und schläft viel.  Mit seinen Artgenossen ist Spino sehr verträglich und sozial. 

Für Spino suchen wir nun tierliebe Paten, die uns mit ihrem Patenschaftsbeitrag unterstützen die hohen Kosten zu stemmen.


Albertino, ein kleines medizinisches Wunder

Name: Albertino

Rasse: Maremmano Abruzzese

Geschlecht: Rüde

Geboren: März 2019

Im Tierrefugium Hanau seit: November 2020

Albertino bei seiner Ankunft im Tierrefugium Hanau am 28.11.2020

Albertino heute

Im Sommer 2020 wurde der junge Maremmano Abruzzese Rüde Albertino am Tor unseres Partnertierheims in Campi Salentina in Süditalien angebunden aufgefunden. Die Mitarbeiter waren erschrocken, als sie seine Vorderläufe sahen. Beide waren stark deformiert, sodass ihm das Laufen große Schwierigkeiten bereitete.

Auch seelisch war Albertino gezeichnet. Er war sehr verunsichert und wirkte traumatisiert. Schnell wurde jedoch klar, dass dieser junge Hund dringend medizinische Hilfe brauchte.

Gemeinsam entschieden wir, Albertino nach Deutschland zu holen, damit er die notwendigen Behandlungen bekommen kann. Im November 2020 kam er schließlich ins Tierrefugium Hanau.

Dort begann für Albertino ein langer medizinischer Weg. Mehrere Operationen waren notwendig, um seine Vorderläufe zu korrigieren und seine Beweglichkeit zu verbessern. Die Behandlungen und die anschließende Heilungszeit verlangten ihm und dem ganzen Team viel Geduld und Kraft ab.

Heute zeigt sich, wie wichtig diese Schritte waren. Albertino kommt deutlich besser zurecht und kann sich gut bewegen. Im Tierrefugium Hanau führt er heute ein stabiles und artgerechtes Leben, in dem er die Fürsorge und Sicherheit bekommt, die ihm lange gefehlt haben. Albertino hat sich zu einem äußerst selbstbewussten und charakterstarken Hund entwickelt, der seine Aufgabe als Herdenschutzhund sehr ernst nimmt.

Seine Geschichte zeigt, wie viel möglich ist, wenn ein Tier die notwendige medizinische Versorgung und Zeit zur Erholung bekommt. Die Kosten für Albertines OP´s beliefen sich auf über 15.000€. Aktuell benötigt Albertino regelmäßig entzündungshemmende Medikamente, Nahrungsergänzungmittel und Spezialfutter.


Wir stellen Patentier Alfred vor 

Name: Alfred

Geboren: 2007

Tierart: Lama

Im Tierrefugium Hanau seit: 30.10.2012

Alfred kam gemeinsam mit Artur und Albert ins Tierrefugium Hanau. Die drei ungewollten Lamas sind eine eingeschworene Gemeinschaft und verstehen sich ausgesprochen gut. Alfred ist der führende Kopf der Gruppe und ein charakterstarker und etwas misstrauischer Geselle, der jedoch für Leckerlies gut mitarbeitet. Hat er mal vertrauen aufgebaut dann nimmt er diese auch bereitwillig an. Alfred ist jedoch, im Gegensatz zu Albert, recht anspruchsvoll bei der Auswahl der Naschereien. Alfred hat im Tierrefugium Hanau sein Zuhause gefunden und darf mit den anderen Großtieren gemeinsam das artgerechte Leben in der Gruppe genießen.


Mario Cremino sucht tierliebe Paten

Name: Mario Cremino

Geb.: 20.12.2013

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Besonderheit: Mario Cremino ist querschnittsgelähmt

Im Tierrefugium Hanau seit: April 2014

Mario Cremino kam bereits als Welpe im querschnittsgelähmten Zustand zu uns ins Tierrefugium Hanau. Wir nahmen ihn in der Hoffnung auf, dass unsere Tierärzte ihm helfen können, jedoch stellte sich heraus, dass er keine Hüftpfannen hat und er komplett querschnittsgelähmt von Geburt an sein musste. Das hält den rassigen Sizilianer aber nicht ab, vor Lebensfreude zu sprühen.

Mario Cremino ist ein echter Knaller, denn seine Einschränkung belastet den kleinen Mischling in keinster Weise. Er spielt, tobt, rennt und mach Blödsinn-genauso wie ein Hund mit gesunden Beinen. Er ist ein freundlicher und verträglicher Mischling, der uns jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.


Benny sucht tierliebe Paten

Name: Benny

Rasse: Mischling

Geboren: Mai 2015

Geschlecht: Rüde

Verträglich mit Artgenossen: Ja

Benny ist heute ein fröhlicher und selbstbewusster Hund, der sein Leben in vollen Zügen geniesst

Im November 2018 haben wir einen kleinen, verängstigten und mit Wunden übersähten Hund aufgenommen-Benny.

Der querschnittsgelähmte Rüde war ein Häuflein Elend und sehr verängstigt. Sein kleiner Körper war voller offener Wunden die ihm starke Schmerzen bereiteten und er war in einem desolaten Zustand, der uns die Tränen in die Augen trieb.

Benny kommt ursprünglich aus Slovenien und er ist aufgrund einer Rückenmarksinfektion, welche unbehandelt blieb, querschnittsgelähmt. Bennys Vorbesitzer konnten den pflegebedürftigen Hund nicht versorgen, und so nahmen wir Benny im Tierrefugium Hanau auf.

Mit viel Mühe, Geduld und guter medizinischer Versorgung konnten wir die äußeren und auch die inneren seelischen Wunden heilen.

Benny bekam einen angepassten Hunderolli und er wurde in die „Gang“ bestehend aus Mario Cremino, Bruni, Leoni und Cocca aufgenommen. Heute ist Benny ein selbstbewusster, agiler und lebensfroher Hund, der seine Spaziergänge genießt, das Leben erkundet und glücklich ist.


Tommy sucht Paten

Name: Tommy

Rasse: Shetland Pony

Geschlecht: Wallach

Geboren: 2001

Im Tierrefugium Hanau seit: 30.10.2006

Tommy ist ein ausrangiertes Karusselpony, welches wir 2006 im Tierrefugium Hanau aufnehmen konnten. Tommy befand sich bei der Aufnahme in einem schlechten Allgemeinzustand und er hatte multiple Prellmarken im Gesicht. Tommy akzeptiert Menschen. Putzen, Hufe reinigen und der Besuch vom Hufschmied ist ok, aber Tommy legt in der Regel keinen gesteigerten Wert auf menschlichen Kontakt, ausser Nici kommt zu besuch. Die ehrenamtliche Pony und Lamabespasserin, Friseurin und Futterspenderin, ist ein sehr gern gesehener Gast und Nici wird sogar emotional begrüßt. Gegen richtige Bezahlung ist Tommy sogar bereit, bei der Bodenarbeit mitzumachen.


Liebe Tierrefugiumfreunde, diese Seite wird gerade überarbeitet und es werden in den nächsten Tagen noch viele weitere Tiere vorgestellt. Schaut gerne mal wieder rein. Vielen Dank für eure Geduld.

Euer Tierrefugium Hanau-Team