Aktuell

Bitte kommt pünktlich zu den Besuchsterminen

23.05.2026

Wir freuen uns sehr über euren Besuch und euer Interesse an unserer Arbeit. Damit hier alles gut funktioniert und unsere Tiere bestmöglich versorgt werden, arbeiten wir ausschließlich mit fest vereinbarten Terminen und haben keine offenen Besuchszeiten.

Unser Alltag ist genau durchgetaktet. Neben euren Besuchen stehen viele wichtige Aufgaben an, wie Fütterungen, Tierarzttermine, Pflege und medizinische Versorgung. Deshalb ist es für uns wirklich wichtig, dass vereinbarte Termine pünktlich eingehalten werden.

Wenn ihr euch verspätet, gebt uns bitte unbedingt kurz Bescheid. Ohne Rückmeldung entsteht für uns schnell ein Problem im Ablauf. Bitte habt auch Verständnis dafür, dass wir euch bei größerer Verspätung nicht mehr reinlassen können, weil wir dann bereits im nächsten Termin oder in der Versorgung der Tiere sind.

Ganz offen gesagt: Unangekündigte Verspätungen empfinden wir als respektlos gegenüber unserer Arbeit und der Zeit, die wir für euch einplanen. Wir geben uns jeden Tag große Mühe, alles gut zu organisieren und gleichzeitig für unsere Tiere da zu sein. Dazu brauchen wir eure Mithilfe und Verlässlichkeit.

Danke, dass ihr das respektiert und uns unterstützt.

Euer Team vom Tierrefugium Hanau

Schafsrettung im hanauer Wald

16.05.2026

Am 31.03. erreichte das Tierrefugium Hanau die Meldung einer aufmerksamen Spaziergängerin, die im Hanauer Wald ein freilaufendes Schaf entdeckt hatte. Bei dem Tier handelte es sich um ein Kamerunschaf, das offensichtlich auf sich allein gestellt war. Die Finderin versuchte noch selbst, das Tier einzufangen, musste jedoch schnell feststellen, wie scheu und vorsichtig es war. Da sie keine Unterstützung von öffentlicher Seite erhielt, wandte sie sich schließlich an uns.

Wir machten uns umgehend auf den Weg, doch vor Ort zeigte sich schnell, wie schwierig die Situation tatsächlich war. Das Gelände war unwegsam, das Schaf extrem vorsichtig und jeder Annäherungsversuch ließ es sofort flüchten. Auch mit vereinten Kräften und mehreren Helfern war es zunächst nicht möglich, das Tier zu sichern.

In den darauffolgenden Tagen und Wochen wurde uns immer deutlicher, wie herausfordernd dieser Einsatz werden würde. Wir suchten nach Lösungen, holten Rat ein und versuchten verschiedene Ansätze, um das Schaf zu sichern. Tierärzte wurden kontaktiert, ebenso die Kollegen vom Frankfurter Zoo. Ein erster Versuch mit Distanzimmobilisation blieb leider erfolglos, ebenso wie der Einsatz von Sedierungspaste. Die Sorge wuchs zunehmend, da sich das Schaf in der Nähe einer Bundesstraße aufhielt und somit jederzeit in große Gefahr geraten konnte.

In dieser schwierigen Zeit hatten wir jedoch eine Unterstützung, die wir gar nicht genug hervorheben können. Frau Monika Klaus hat über Wochen hinweg Unglaubliches geleistet. Sie fuhr täglich zur Einsatzstelle, versorgte das Schaf zuverlässig mit Futter und Wasser und beobachtete aufmerksam seinen Zustand. Sie hatte stets ein Auge darauf, wie es dem Tier ging, ob es sich verändert hat oder ob akuter Handlungsbedarf bestand.

Durch ihre ruhige und beständige Art konnte das Schaf Vertrauen zu ihr aufbauen. Frau Klaus war zudem jederzeit bereit, uns bei den Einfangversuchen vor Ort zu unterstützen. Ohne ihr außergewöhnliches Engagement wäre es uns nicht möglich gewesen, das Tier letztendlich zu sichern. Es ist alles andere als selbstverständlich, über einen so langen Zeitraum jeden Tag diese Strecke auf sich zu nehmen und sich mit so viel Herzblut einzubringen. Für diese herausragende Hilfe sind wir ihr von ganzem Herzen dankbar.

Um die Situation weiter zu lösen, kontaktierten wir schließlich unseren Tierschutzkollegen Stefan Bröckling, der die Möglichkeit hat, Distanzimmobilisationen durchzuführen. Er erklärte sich sofort bereit zu helfen und reiste mehrere hundert Kilometer an. Auch wenn der erste gemeinsame Versuch noch nicht zum Erfolg führte, konnten wir wichtige Erkenntnisse gewinnen und unsere Strategie weiter verbessern.

Nach intensiver Planung und Vorbereitung kam es am 15.05. zu einem weiteren Einsatz. Dieses Mal gelang es uns endlich, das Schaf erfolgreich zu sedieren und zu sichern. Es war ein Moment großer Erleichterung für alle Beteiligten nach dieser langen und nervenaufreibenden Zeit.

Das Schaf wurde anschließend sicher in das Tierrefugium Hanau gebracht und ist dort gut aus der Narkose erwacht. Es handelt sich um ein Tier ohne Ohrmarke, also ohne Registrierung, was auf eine nicht ordnungsgemäße Haltung hinweist. Zudem befindet sich das Schaf in keinem guten Ernährungszustand und ist verständlicherweise noch sehr verängstigt.

Schaf, dem wir den Namen Barbie gegeben haben, befindet sich aktuell in Quarantäne und wird tierärztlich untersucht. Weitere Untersuchungen, darunter auch Blutanalysen, sind bereits veranlasst.

Wir sind unendlich erleichtert, dass dieses Kapitel nun ein gutes Ende gefunden hat und Barbie endlich in Sicherheit ist. Über ihren weiteren Weg und ihre Entwicklung werden wir selbstverständlich berichten.

Ein großes Dankeschön geht zudem an Stefan Bröckling für seine außergewöhnlich tolle und professionelle Arbeit und die rasche Hilfe. Ohne ihn hätten wir Barbie nicht retten können. Ein absoluter Herzmensch.

Danke auch an alle ehrenamtlichen Helfer und unser gesamtes Team, die sogar in ihrer Freizeit geholfen haben. Danke!

 

Das

 

Neuigkeiten zu Notfallhund Benito

11.05.2026

Am 24.03.2026 konnten wir den Strassenhund Benito im Rifugio per animali in Manduria aufnehmen. Der ältere Rüde war bis auf die Knochen abgemagert, hatte einen Tumor am Bein und er war allgemein in einem sehr schlechten Zustand. Als Benito in unserem Rifugio aufgenommen wurde war er so schwach, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Seine Hinterläufe knickten beim stehen weg und beim Laufen fiel er nach kurzer Zeit um. Zudem zeigte er eine große Abneigung gegenüber Menschen. Mit viel Fachwissen, Liebe, Einfühlungsvermögen und Geduld, hat unser Team in Süditalien den Cane Corso-Mix wunderbar gepflegt und behandelt. Benito hat zugenommen, ist aktiv und der Tumor konnte operativ entfernt werden. Menschen ignoriert er mittlerweile, möchte aber noch nicht angefasst werden. Mit seinen Artgenossen versteht er sich sehr gut. Wir sind sehr glücklich über diese großartige Entwicklung und Benito wirkt zufrieden und glücklich. Benito ist einer unserer Patentiere, für die man eine Patenschaft übernehmen kann.

Zara wurde gerettet, aber ihr Kampf hat gerade erst begonnen

27.04.2026

Am 25.04.26 wurde Zara gerettet.

Und ehrlich gesagt wissen wir nicht, was gerade überwiegt: Erleichterung oder einfach nur Wut.

Diese Hündin kommt aus einer Haltung, für die man kaum Worte findet. Sie ist schwer krank, vollständig erblindet, ihr kleiner Körper war übersät mit Zecken. Ihre Augen sind entzündet, schmerzhaft und viel zu lange unbehandelt geblieben. Ein Blick auf ihr Gesäuge lässt erahnen, dass sie vermutlich immer wieder für die Zucht missbraucht wurde.

Zara wurde sichergestellt und in unser Partnertierheim nach Campi Salentina gebracht. Endlich raus aus diesem Albtraum. Doch der Preis, den sie dafür zahlen musste, ist kaum zu ertragen.

Kurz nach ihrer Rettung wurde Zara umgehend tierärztlich untersucht und die Diagnose ist erschütternd:

Sie leidet an einer massiven Veränderung des Uterus, hat Tumore in den Eierstöcken und ist zudem an Leishmaniose erkrankt. Eigentlich müssten Gebärmutter und Eierstöcke dringend operativ entfernt werden. Doch daran ist im Moment nicht zu denken.

Zaras Allgemeinzustand ist sehr schlecht. Sie ist stark geschwächt und leidet unter ausgeprägter Anämie. Ihr kleiner Körper ist aktuell nicht in der Lage, eine solche Operation zu verkraften. Deshalb liegt der Fokus jetzt darauf, sie zunächst zu stabilisieren. Weitere Blutergebnisse stehen noch aus, um auch die Leishmaniose gezielt behandeln zu können.

Wir sind erschrocken. Wir sind wütend. Und ja, manchmal fühlen wir uns einfach nur machtlos.

Wie kann es sein, dass so viele Tiere noch immer unter der Grausamkeit von Menschen leiden müssen?

Und doch: Aufgeben ist keine Option. Nicht für Zara.

Sie bekommt jetzt endlich die medizinische Versorgung, die sie so lange nicht hatte. Ob sie ihr Augenlicht jemals zurückerlangen wird, ist ungewiss und im Moment sieht es leider nicht gut aus.

Aber eines ist sicher:

Zara soll endlich erfahren, wie sich Fürsorge anfühlt. Wie sich Sicherheit anfühlt. Wie sich ein Leben ohne Angst anfühlt. Für Zara kommt diese Hilfe spät. Aber sie kommt. Und wir hören nicht auf, für sie und all die anderen zu kämpfen.

Bitte helft uns, Zara zu helfen.

Die medizinische Versorgung wird intensiv und kostenaufwendig sein.

Spendenkonto:

Frankfurter Volksbank

Tierrefugium Hanau e.V.

IBAN: DE61501900006001454992

PayPal:

info@tierrefugium.de

Verwendungszweck: Hilfe für Zara

Hier findet ihr ein kurzes Video zu Zaras Rettung: https://youtube.com/shorts/XUmzYVc2cpM?si=t9L8D-pN_eNfSLoM

Verletzte Taube, doch niemand mag helfen

19.04.2026

Gestern Nacht erhielten wir gegen 22:00 Uhr einen Anruf einer Hanauer Bürgerin, die eine schwer verletze Taube gefunden hat und diese auch sichern konnte. Die Frau benötigte Hilfe, einen Ansprechpartner und wand sich an die Polizeidienststelle Hanau. Dort wimmelte man die verzweifelte Frau ab, mit den Worten, dass die Polizei dafür nicht zuständig sei. Fertig. Die Frau erhielt keine Infos an wen sie sich in diesem Fall wenden kann. Als sie die Feuerwehr in Hanau kontaktieret erlebte sie das gleiche. Die Feuerwehr sei nicht zuständig und sie solle doch bitte in den Gelben Seiten schauen wo sie Hilfe erhalten kann. Willkommen im Jahr 2026! Bei der Googlesuche hatte sie dann einige Treffer, doch es war mal wieder so, dass ausschließlich wir an Telefon gegangen sind. Die Frau brachte uns das schwer verletze Tier und wir konnten sie heute morgen an das Stadttaubenprojekt Frankfurt übergeben, die sofort und unkompliziert geholfen haben. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

Eine Stadt mit über 100.000 Einwohnern, die sich nun groß auf die Fahne schreibt kreisfrei zu sein, ist nicht in der Lage eine Regelung für die Rettung von Wildtieren und Haustieren zu organisieren. Desinteresse und Ignoranz bei jenen, die sich dein Freund und Helfer schimpfen. Wir sind wütend und werden nun weitere Schritte einleiten, denn in solchen Fällen, die meistens Nachts oder am Wochenende auftreten, werden sowohl die Hanauer Bürgerinnen und Bürger als auch die in dieser Stadt lebenden Tiere sich selbst überlassen. Warum Schaffen es andere Gemeinden und Städte eine ordentliche Richtlinie und Zuständigkeit für in Not geratene Tiere zu erstellen? Warum sind die öffentlichen Stellen, wie Polizei und Feuerwehr, in anderen Gemeinden und Städten gewillt zu helfen? Fakt ist, dass es so nicht weiter gehen kann und wird.

Da die Taube wirklich schwer verletzt war, und nicht alle Menschen diesen Anblick ertragen, posten wir kein Foto des schwer verletzten Tieres.

Wir drücken der verletzten Taube nun alle Daumen.

Fundschildkröte in Hanau/Großauheim gefunden

19.04.2026

Am 18.04.2026 wurde uns eine Schildkröte gemeldet, die an der B8 umherlief. Wir konnten die Griechische Landschildkröte sichern und nun suchen wir nach seinen Besitzern. Sollten Sie Ihre Schildkröte erkennen, dann melden Sie sich bitte direkt im Tierrefugium Hanau. Beachten Sie, dass wir das Tier nur aushändigen dürfen, wenn die gültigen CITES-Papiere vorgelegt werden können.

Wichtiger Hinweis

14.04.2026

Hallo zusammen! Vom 16.04.-26.04.2026 bleibt das Tierrefugium Hanau für Besucher geschlossen. Interessenten sind jedoch nach vorheriger Terminabsprache herzlich willkommen. Die Gassizeiten bleiben wie gewohnt bestehen. Bitte beachtet außerdem, dass das Tierrefugium Hanau in diesem Zeitraum nicht für Tierrettungen zur Verfügung steht. Bitte wendet euch direkt an die zuständige Polizei oder Feuerwehrdienststelle. Vielen Dank für euer Verständnis.

Euer Tierrefugium Hanau-Team

Eichhörnchenrettung ohne Happy End

11.04.2026

Am 07.04.26 erhalten wir einen Anruf einer Bewohnerin in Großauheim. In ihrem Garten wäre ein junges Eichhörnchen, welches sich nur sehr langsam bewege und die dort lebenden Katzen wären eine große Gefahr. Umgehend sind zwei Teammitglieder des Tierrefugium Hanau zur besagten Adresse gefahren um das wohl geschwächte Eichhörnchen zu sichern.

Als unser Team nach kurzer Zeit eintraf, konnten sie das sehr junge und stark geschwächte Eichhörnchen sichern. Es zeigte fast keine Weglauftendenzen und konnte dadurch zügig gesichert werden. Doch leider kam unsere Hilfe zu spät, das das Eichhörnchen vertarb nach kurzer Zeit. Leider gibt es auch diese Einsätze, bei denen wir das Leben der Tiere nicht mehr retten können.

 

Kleine Geste, große Hilfe. Ein perfektes Geschenk für tierliebe Menschen

08.04.2026

Du suchst ein Geschenk, das wirklich etwas bewirkt? Mit unseren neuen Spendengutscheinen kannst du genau das tun: Freude schenken und gleichzeitig Tieren in Not helfen.

Statt eines klassischen Geschenks, das vielleicht nicht lange genutzt wird, verschenkst du eine gute Tat. Unsere Spendengutscheine sind eine wunderbare Möglichkeit, tierlieben Menschen eine besondere Aufmerksamkeit zu machen.

Die Gutscheine sind bereits ab 10 Euro direkt bei uns im Tierefugium Hanau e.V. erhältlich. Der gesamte Betrag fließt natürlich in unsere Tierschutzarbeit und hilft dort, wo er am dringendsten gebraucht wird.

Mit deiner Unterstützung können wir:

-Tierarztkosten finanzieren

-Kastrationen durchführen

-kranke und verletzte Tiere behandeln

-Medikamente und Pflege bereitstellen

Jeder Gutschein trägt dazu bei, Leben zu retten und Tieren eine zweite Chance zu geben.

Ob zum Geburtstag, zu Feiertagen oder einfach als liebevolle Geste zwischendurch. Ein Spendengutschein ist ein Geschenk, das von Herzen kommt und doppelt Freude schenkt.

Verschenke Sinn. Verschenke Hilfe. Verschenke Leben.

(Solltet ihr weiter weg wohnen, dann schicken wir euch den Gutschein auch gerne zu. Schreibt uns einfach an. Bitte bedenkt, dass in diesem Fall noch Portokosten anfallen)

Rettung zweier Wasserschildkröten aus schlechter Haltung

07.04.2026

Schildkrötennotfall in Hanau

Anfang letzter Woche erreichte uns ein Hinweis durch eine Tierrettung, dass sich in Hanau zwei Gelbbauchwasserschildkröten in einem äußerst schlechten Zustand befinden und dringend Hilfe benötigen. Wir haben uns daraufhin umgehend auf den Weg gemacht, um uns vor Ort ein Bild zu machen und die Tiere, wenn möglich, zu übernehmen.

Die Besitzer trauten sich zunächst nicht, uns persönlich gegenüberzutreten, und schickten stattdessen ihre erst elfjährige Tochter, um uns die Tiere zu übergeben. Dies war für uns so nicht möglich, da für eine rechtmäßige Abgabe die Unterschrift der Halter erforderlich ist. Nach kurzer Zeit kamen die Besitzer dann doch hinzu und wir konnten die Übergabe klären.

Bei der ersten Untersuchung zeigte sich schnell, wie ernst die Lage war. Beide Schildkröten hatten deutlich hörbare Atemgeräusche, was auf eine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung hindeutet. Zudem bestand der Verdacht auf Parasitenbefall. Der Bauchpanzer war gerötet, ein mögliches Zeichen für eine Infektion. Besonders erschreckend war auch, dass den Tieren eine notwendige Wärmelampe fehlte und sie insgesamt unter Bedingungen gehalten wurden, die ihren Bedürfnissen in keiner Weise gerecht wurden.

Wir haben die beiden Tiere umgehend übernommen und in eine spezialisierte Reptilienauffangstation nach Rheinsfeld gebracht. Dort werden sie nun fachkundig medizinisch versorgt und artgerecht untergebracht. An dieser Stelle möchten wir unseren ausdrücklichen Dank an die Auffangstation richten, die sich mit großem Engagement und Fachwissen um solche Fälle kümmert.

Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie sehr gerade Reptilien in menschlicher Obhut leiden können, ohne dass es jemand bemerkt. Anders als Hunde oder Katzen, die im Alltag sichtbar sind, führen diese Tiere oft ein verborgenes Dasein. Ihr Leid bleibt lange unentdeckt, obwohl es nicht weniger schwer wiegt. Sie sind vollständig auf die Kenntnisse und die Verantwortung ihrer Halter angewiesen.

Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen und sich bewusst zu machen, welche Ansprüche solche Tiere haben. Unwissenheit oder Nachlässigkeit führen hier schnell zu großem Leid.

Wir sind dankbar, dass die Besitzer letztlich einsichtig waren und uns die Schildkröten übergeben haben. Für die beiden Tiere beginnt nun hoffentlich ein neuer Abschnitt, in dem sie die Pflege und Umgebung erhalten, die sie dringend brauchen.

Übergabe der Schildkröten durch die 11 jährige Tochter